Fürstenhaus


Das Fürstenhaus der von und zu Liechtenstein ist eines der ältesten Adelsgeschlechter in Europa. Seine erste urkundliche Erwähnung findet das Adelsgeschlecht mit Hugo von Liechtenstein im Jahre 1136. Er nannte sich nach der Burg Liechtenstein südlich von Wien. In der Umgebung der Stammburg und an der Nordost-Grenze Niederösterreichs hatten die frühen Liechtensteins Grundbesitz. Die ununterbrochene Ahnenreihe der Liechtensteiner begann mit Heinrich I. (gestorben 1265/66) von Liechtenstein, der die Herrschaft Nikolsburg in Südmähren als freies Eigentum erhielt. Das jetzige Staatsoberhaupt, Fürst Hans-Adam II. ist der dreizehnte Fürst des Hauses Liechtenstein. Fürst Hans-Adam II. ist mit Fürstin Marie verheiratet. Der Ehe entstammen vier Kinder. Die Regierungsgeschäfte führt zusammen mit der demokratisch gewählten Regierung seit 2003 der älteste Sohn des Fürsten, Erbprinz Alois. Erbprinz Alois ist mit Erbprinzessin Sophie, Herzogin in Bayern, verheiratet, welche ihrerseits aus dem Bayerischen Königshaus der Wittelsbacher stammt. Die Familie des Erbprinzen Alois und der Erbprinzessin Sophie zählt wiederum vier Kinder. Als Ältester wird Prinz Joseph Wenzel, geb. 1995, in die Reihenfolge der regierenden Fürsten von Liechtenstein eintreten.