Staatsorganisation


Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage. Die Staatsgewalt ist im Fürsten und im Volke verankert.
Das seit 1806 souveräne Fürstentum Liechtenstein gliedert sich staatspolitisch in zwei Landschaften, das Oberland und das Unterland. Elf Gemeinden bilden den Staatsverband. Ruggell, Schellenberg, Gamprin, Mauren und Eschen gehören dem Unterland an, während die Gemeinden Planken, Schaan, Vaduz, Triesenberg, Triesen und Balzers zusammen das Oberland bilden. Die beiden Landschaften sind zugleich auch die Wahlkreise des Landes. Hauptort des Fürstentums Liechtenstein ist Vaduz, bevölkerungsreichste Gemeinde ist Schaan mit rd. 5‘900 Einwohnern. Das ganze Land zählt rd. 36‘500 Einwohner, wovon ein Drittel ausländische Staatsangehörige sind.
Das Fürstentum Liechtenstein kennt keine Schulden der Gemeinwesen, weder des Landes noch der Gemeinden. Die Kleinheit des Landes zwingt die Politik zur Eigenfinanzierung, da eine Kapitalaufnahme an den internationalen Finanzmärkten aufgrund der Kleinheit des Landes faktisch ausgeschlossen ist.